1988-2015

Unser Turnier! Von den Wurzeln bis heute.

Dr. Fussis Erinnerungen. Nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts ist Fußball unter Werbern allgemein verpönt. Quasi "under cover" treffen sich dennoch ein paar verrückte Kicker wie Dirk Vorwerk, Konstantin Jacoby, Ewald Wolf, Ronald Focken, Jean-Remy von Matt, Markus Salzmann, Ralf Kober, Jens Ade, Michael Weigert und einige mehr im Hamburger Stadtpark. Irgendwann schlägt irgendwer vor, ein Turnier auf die Beine zu stellen.

2015

Vom 3. bis 5. Juli 2015 wird Frankfurt am Main und Offenbach als Nabel der Welt Austragungsort des größten Werbe-Branchen-Events in Deutschland sein. Wir alle dürfen gespannt sein...

2014

Im Jahre der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, der mit dem Weltmeistertitel und dem 4. Stern für die DFB – Elf endete, fand der Branchen-Event des Jahres mit dem neuen Hauptsponsor Shutterstock in Leipzig statt.

Unvergessen der WM-Viertelfinal-Sieg gegen Frankreich auf der Großleinwand, auf der eigens in einer Messehalle aufgebauten Stadion-Tribüne mit fast 3.000 Teilnehmern.

Das Turnier gewann ÜFÜ HÜRSÜNSPOR KÜBLÜBÜ gegen Athletico Burnett knapp mit 2-1. Die Rote Laterne wurde Deepblue United überreicht. Die Werber lassen sich Typisieren für die Deutsche Knochenmarkspende.

Die Party fand in der Glashalle an der Messe statt und wurde vom Kaberettisten Wolfgang Trepper moderiert. Den Cheerleaderpokal gewannen die Cheerleader von MediaCom Galaxy, die von der WFV Geschäftsstelle Sellmedia zum Musical „Das Wunder von Bern“ eingeladen wurden.

2013

Aus dem BAC wurde der FAC. Der 26. Agency Cup wurde nach dem Ausstieg des langjähriges Sponsors Bauer Media der Football Agency Cup, oder kurz der FAC. Und die Gewinner aus 2012 konnten ihre Titel verteidigen.

3000 Werber erlebten in Düsseldorf einen unvergessenen Spaß und Emotionen pur. Das Turnier gewannen erneut die Argonauten, die Sporting Mainhatten schlugen. Erstmals in der Geschichte des Turniers blieb dabei der Turniersieger ohne Gegentor. Die rote Laterne erhielt DDB Triballs III.

Sieger des Cheerleader-Wettbewerbs wurden erneut VivaKi, die damit ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigten und völlig zurecht überschwengliche Party-Stimmung verbreiteten.

2012

Der 25. Bauer Agency Cup hat sein Jubiläumsturnier in Amsterdam, der unvergessen bleibt. Mit Harry Wijnvoord und Hans Sarpei war Prominenz beim Jubliläumsturnier vertreten, das schon mit einer großen Eröffnungsparty in der Innenstadt von Amsterdam einen ersten Höhepunkt fand.

Das Jubiläumsturnier gewannen die Argonauten mit 4-0 gegen Inter Mc Cann. In den Endemol – Studios fand die große, unvergessene Sieger-Party statt, bei der FC Philipp St. Keuntje die Rote Laterne erhielt und die Cheerleader von ViVaki den Cheerleading-Wettbewerb gewannen.

2011

München ist 2011 erneut Austragungsort des BAC´s und sorgt damit für ein unvergessenes Wochenende und Heimat für die spiel- und spaßverliebte Werbefamilie. Alle freuen sich über das Teletubbiesland. Denn so sieht das Turniergelände aus.

Das Finale des Turniers gewann Athletico Burnett gegen die Sportfreunde Hamburg. Die Rote Laterne ging an JWT Hammers. Das Cheerleader-Finale gewann unter großem Beifall Omnicom. Die Party im Hofbräukeller wird mit Blaskapelle eröffnet.

2010

Ein unvergesslicher BAC, ein unvergessliches Wochenende. Mehr als 3.000 Kreative/Berater/Mediaplaner/Strategen u.v.m. aus ganz Deutschland versammelten sich auf dem ehemaligen Trainingsgelände des Hamburger Sportvereins, um die begehrte Trophäe zu ergattern. Und es gab wirklich einiges zu sehen. Public Viewing am Freitag auf der Südtribüne auf St. Pauli mit fetter Party der Hirschen. Sagenhaftes Wetter mit tollen und leidenschaftlichen Spielen. Grandiose Cheerleader Präsentationen. Ein WM Viertelfinalsieg gegen Argentinien, der sich ins kollektive Werbegedächtnis gebrannt und heftige Jubelstürme ausgelöst hat. Fußballherz, was willst du mehr? Den Fußball-Pokal gewann das Team der Argonauten, den Pokal der Cheerleader holte sich die OMD. Die rote Laterne des letztplatzierten Fußball-Teams “gewann” die unfassbar charmante Mädchen-Mannschaft von BBDO.

2009

Wiedermal eine Werbung für die Branche und den Fußball. Trotz Krise waren wieder 64 Mannschaften am Start um die sensationellen Plätze vor dem Rheinstation zu bespielen. Das strahlende Wetter hielt trotzt Unwetter in NRW bis zum Endspiel. Hier konnten die Jungs von Partyzan Heye knapp mit 3:2 das Finale gegen deepblue United für sich entscheiden. Den 3. Platz teilten sich die OMD Gunners und The Academy.

Eine super geile Party im Palladium bis in die Morgenstunden war der krönende Abschuss. Hier wurden die Mädels von Scholz&Friends per Publikumsentscheidung zum Sieger im Cheerleder-Finale gewählt. Platz zwei und drei ging an Mediacom und OMD.

2008

Ein großartiger 21. Bauer Agency Cup! Mehr als 3.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen – was für ein Rekord, was für eine Werbung für den Fußball!

Verdiente Turniersieger wurden zum zweiten Mal in Folge die BBDO Lions im Finale mit 3:0 gegen SPVGKNSK. Den 3. Platz teilten sich Wunderman und Kolle Rebbels.

Im Maxi-Cheerleadercup gewannen die Kinetic Kickers im Finale gegen Mediacom. Bester Gesamtauftritt: Rotation Rüttenscheid. Beste Teamchefin: Alexa Reichert von Tribal DDB. Der erstmals von der DFL verliehene Fairness-Pokal ging an das Team von Wunderman.

2007

Zum 20. Jubiläum bekam der Bauer Agency Cup einen ganz besonderen Austragungsort: Prag. Der 20. Bauer Agency Cup fand im Strahov-Stadion, dem größten Fußballstadion der Welt statt. Es fasst 250.000 Zuschauer und ist damit das größte Ballsport-Stadion der Welt.

Spannendere Spiel und soviel Elfmeterschießen gab es noch nie! Erstmals gewann BBDO den Cup, Neuling Kolle Rebbe landete auf Anhieb auf dem 2. Platz, den 3. Platz teilen sich United und die von Dragoslav Stepanovic betreute Frankfurter Academy.

Danke für Cheerleading der Extraklasse: Alle Finalisten haben den Pokal verdient. Erhalten haben ihn schlussendlich die Ogilvy Red Sox mit Ihrer Piraten-Performance!

Danke für eine tolle Zeit in der goldenen Stadt: Prag hat seinen Party- und Kultur-Ruf einmal mehr unter Beweis gestellt.

2006

BAC-Tickets begehrter als die der WM.

Mit dabei waren fast alle großen Agenturen - mit Ausnahme von Springer & Jacoby, dessen Nichtteilnahme an Wettbewerben sich in diesem Jahr konsequent fortsetzt.

Über 2200 Teilnehmer machten den Bauer Agency Cup einmal mehr zum weltgrößten Fußball-Event der Kommunikationsbranche. Vollkommen verdient gewann mit Partyzan Heye ausgerechnet eine Mannschaft, die neben Wieden+Kennedy aus Amsterdam, den längsten Anfahrtsweg hatte. Den zweiten Platz erkämpften sich die DDV Devils. Den dritten Platz teilen sich Ü 33 und Turbine GFMO OMD.

2005

Zum 18. und gleichzeitig zum 1. Mal findet der Bauer Agency Cup statt: Zum 18. Mal mit den größten und wichtigsten Werbeagenturen Deutschlands, zum ersten Mal auf dem Rasen der Niederlande – mit Mannschaften wie Atletico International aus Barcelona oder Wieden + Kennedy aus Amsterdam.

2004

Stimmen zum BAC 2004 aufgezeichnet von Wolfgang Borgfeld.

Francois van Rens, General Manager Free Life Park Hochsauerland: Es war spitze! Der Werbefußballverband hatte uns gebührend auf 2.000 partywütige Werber vorbereitet. Bei der Party am Freitag war meine Mannschaft begeistert. Der Samstag war gigantisch, das war phänomenal, Kribbeln pur. Das Personal, das arbeiten musste, hat Spaß gehabt. Ich hoffe, der Bauer Agency Cup kommt nächstes Jahr wieder zu uns!

Thomas Schmitz (Ü33), Geschäftsführer schmitz-komm.de Media: Werde den BAC absolut in guter Erinnerung behalten, trotz des Wetters. Konzept des „All-in-One“ fördert die Community.

Stefan Schütte (Lederfreunde Serviceplan), Geschäftsführer Serviceplan 1. Werbeagentur: Wer dabei war, wird das nicht vergessen.

2003

2003 bleiben wir im wilden Osten. Es geht nach Leipzig. Die Hotels sind luxuriös, die Plätze klein. Ein schönes Motto wird mit Zaubertrank und Kamel perfekt inszeniert. HMS Carat wird Turniersieger und den CheerleaderPokal holen sich die ....

Das Jahr endet traurig. Heiner Schmitz, der Prozessor, stirbt und mit ihm der W.A.S.A.P. e.V., der Anfang 2004 Insolvenz anmelden muß.

Und 2004? Ein neues Orga-Team, aus der Not geboren und in Zeitnot gehandelt! Ein BAC-Dorf auf dem Lande?! Ein Kleinfeld-Turnier?!

2002

2002 Aus Mitspracherecht wurde Verantwortung. Inzwischen hat Heiner Schmitz den Spitznamen "Prozessor" erhalten, folgerichtig laufen alle Fäden bei ihm zusammen. Das Motto "BAC to the Roots" kommt von SERVICEPLAN und wird voll umgesetzt.

Alle fassen mit an, jeder denkt und handelt wieder mit und Dresden zeigt sich von seiner besten Seite. Alle sind zufrieden und singen am Sonntag im Stadion: "Hey, Super Dresden...!" Die Sportsfreunde erinnern sich an die alte Regel und setzen sie, mit einem Jahr Verzögerung wieder in Kraft, indem sie klar Turniersieger werden. War auch konsequent, denn der kicker-bowl-Sieger des Jahres wird beim BAC wegen groben Fremdspielervergehens vor dem Turnier zur Raison gerufen und zieht freiwillig zurück! Erstmals wird eine Miss BAC gewählt! Es ist Nadine Paschke von PUBLICIS. Die Sportfreunde werden sich im Herbst wieder Hamburger WERBALLLIGA-Meister. Der Coppa Cool Down kommt endgültig ins Fussi-Archiv. Dort bleibt er nicht lange allein, denn auch der kicker-bowl wird im Folgejahr beerdigt.

2001

2001 treffen sich die Fussis in Stuttgart. Erstmals ist OuterKom allein verantwortlich. Am Bahnhof wartet anstelle eines Empfangskomittes der Bundesgrenzschutz und über das "Gelingen" des Transferkonzepts mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es viele "drollige Geschichten". Die Sonne scheint, der Rasen ist erstklassig, die Kostüme der Cheerleader grandios. Im hochklassigen Finale siegt die Eggert Group zum dritten Mal.

Das Ende einer Regel. Sie revanchieren sich zu Hause und lösen den Dauersieger der Hamburger Meisterschaft ab. Der Außenbereich der Party wird nach Beschwerden verriegelt, weil man sich mitten in einem Wohngebiet befindet. Wer aufgibt und die Party verläßt, hat auch Pech: Taxen sind Mangelware, Busse ebenso. Sie fehlen auch am kommenden Morgen. Während die Meßlatte in einer Stadionecke vergraben wird, sind die Hamburger noch im Zug. Sie erreichen ihr Zuhause erst am Montagmorgen gegen 6.00 Uhr. In Hamburg treffen sich die Teamchefs, um über Boykott zu diskutieren, beschließen dann aber, einen Verband zu gründen.

2000

2000 werden wir auf dem Düsseldorfer Bahnhof von den Rhinefire-Cheerleaders empfangen. Eggert hat zusätzlich noch ein paar Fässer Altbier angezapft. Zwar steigen die Preise erneut an, Kautionen werden eingeführt, aber die üblichen Bedenkenträger werden überhört. Die "Schwangeren Bräute" der Eggert Group nutzen mutig den Heimvorteil und gravieren sich in den Cheerleaderpokal ein (obwohl, inkl. Pfaffe, war es eine 1:1 Kopie der trächtigen Publicis-Bräute aus ´96, aber das wußte die Maxi-Jury ja nicht). Das Turnier gewinnen die "Legendären Sharks", (Sie waren Favorit, denn sie holten vorher den kicker-bowl-Sieg) was allerdings in der "Zeit zwischen den Turnieren" zu heftigen Fremdspielerdiskussionen führt. Die Stimmung wird ernsthafter, erste Teams fehlen auf der Anmeldeliste, aber noch war grundsätzlich alles im Lot und UNITED wird wieder Hamburger Meister. Der Coppa Cool Down fällt fast ins Wasser, weil SERVICEPLAN das neue Domizil baut und Vollstress hat. Florian von Hornstein greift zum Telefon.... Es geht nach Dahmen in McPom und alle sind noch einmal entspannt.

1999

1999 UNITED Football e.V. ist also für dieses Jahr Veranstalter und beauftragt upsolut mit der Umsetzung des Events. Die Orga ist besser als im Vorjahr, die Party in Ordnung. Das Bier reicht aus und alle sind glücklich. Der generelle Preisanstieg wird akzeptiert, denn, wie im Vereinsrecht festgelegt, darf ja kein Gewinn von UNITED Football e.V. erzielt werden, alles Geld geht ins Event. Erstmals überschreitet der Gesamtetat die Millionengrenze. Die "CARAT Cheers" holen den Pokal zum zweiten Mal, der Rasen des HSV-TrainingsCenters liegt den Düsseldorfern - wie bereits neun Jahre vorher - besonders gut, EGGERT GROUP gewinnt das Turnier erneut und holt vorher noch schnell die kicker-bowl Trophähe. Und der Coppa Cool Down findet zum dritten Mal auf einer Insel statt - Fehmarn. Das Rabenpack zeigt, das es noch entspannter geht, Stichwort: Aal anal. Nur Eingeweihte können davon berichten....tun es aber nicht! Inzwischen ist der "Arme Bauer" in die verdiente Rente gegangen, Andreas Fuhlisch und Matthias Körner ersetzen ihn und schliessen einen Vertrag mit OuterKom, die das Turnier in den nächsten zwei Jahren organisieren. Trotzdem hilft EGGERT kräftig mit, das Turnier vorzubereiten.

1998

1998 ist Hary Fürst der verantwortliche Macher. Durch das Thiele-Konzept ist es wieder einfacher geworden, das Turnier zu händeln. Eine peinliche Panne passiert trotzdem: Das Bier geht zu früh zur Neige. Und das in München! Tja, Werbefussis schlucken einfach mehr als normale Sterbliche, das sollte man schon wissen. Der Cheerleaderpott wandert zu J. Walter Thompson, deren "Soccer Barbies" machen das Rennen. Aus UNITED COLORS wurde zwischenzeitlich UNITED, neuer Teamchef ist Nils Conrad und Dirk Mittmann baut mit Christian Bracht (der inzwischen in Hamburg arbeitet) ein Spitzenteam auf. Im achten Anlauf ist es geschafft, UNITED gewinnt in diesem Jahr alles: kicker-bowl, BAC und wird auch wieder WERBALLLIGA-Meister. Scholz & Friends laden zum Coppa Cool Down auf Helgoland ein. Bereits vor dem Finale verkündet der damalige Teamchef Nils Conrad: "Wenn Ihr das gewinnt, trete ich zurück, da die Organisation eine zu große Belastung darstellt." Christian Tötzke erklärt sich bereit, die Orga über seine Agentur (upsolut) laufen zu lassen. Kurze Zeit nach dem Turnier wird UNITED Football e.V. ins Vereinsregister eingetragen. Erster Vorsitzender Christian Bracht, Zweiter Vorsitzender Axel Ohm, neuer Teamchef wird Dirk Mittmann.

1997

1997 also München zum Zweiten. Alles ausverkauft! Das Turnier ist jetzt ein Must im Eventkalender aller Werber. Die Züge sind proppevoll, ebenso die Hotels, alles tobt, tanzt, spielt, schreit, lacht und "Die Dominas" von der Frankfurter Publicis "erpeitschen" sich den Wanderpokal. Das Denkmal Bagus bekommt einen noch höheren Sockel, denn er gewinnt mit seinen Young Boys Frankfurt zum vierten Mal. Und Hajo hat alles perfekt im Griff. Die Meßlatte liegt so hoch wie nie zuvor. Das Austragungsrecht verbleibt in München, weil sich die "Start Argonauten" bereit erklären, die Sache zu schaukeln. Vorher gewinnen die Ogilvy Red Sox den kicker-bowl, Scholz & Friends wird WERBALLLIGA-Meister. Der Coppa Cool Down in Garmisch-Patenkirchen bleibt vor allem auch wegen der Eishockeyspiele unvergessen.

1996

1996 leistete Hajo ganze Arbeit! Viele Teams + effektive Orga = Minimale Kosten für alle! Also: Einheitliche Anreise mit Sonderzügen. Hotelverträge im großen Stil und Get Together in den Hotels schaffen kleine Preise, komplette Bus-Transfers ersparen Taxikosten. München hat das Olympiagelände mit ausreichend Plätzen, 40 Mannschaften können kommen. Dass die Sonderzüge neben der Kostenersparnis auch noch ein Renner werden, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

Am Bahnhof steht eine Trachtenkapelle, München zeigt sich von der besten Seite. Der Sonntag für die Finalspiele wird eingeführt, die ersten Mediaagenturen spielen mit,es herrscht eine Klassestimmung im Stadion. Die Party am See ist einwandfrei auch wenn um 11.00 Uhr die Musik nach innen verlegt werden muss, wo es doch ein so herrlicher Sommerabend ist. "Ganz nebenbei" baut Hajo mit harter Hand und noch selber zwischen den Pfosten stehend, ein Team auf, dass Turniersieger wird. "Die Cheerleaders" von HMS CARAT sind einfach die heißesten Girls und nehmen den Pokal mit nach Wiesbaden. Vorher gewinnt Scholz & Friends den ersten kicker-bowl, UNITED wird im Herbst erster WERBALLLIGA-Meister und der Coppa Cool Down ist diesmal auf Sylt, Springer & Jacoby hat eingeladen.

1995

1995 also Frankfurt zum dritten Mal in Folge. Franz B. verteilt Autogrammkarten und wird auf einer Sänfte vor dem Finale ins Stadion getragen. Diese Inszenierung (so muß man das schon nennen) von Y & R verteidigt damit den Cheerleaderpokal, das Fußballteam holt den Pott zum dritten Mal und darf ihn endgültig behalten. Heute steht er in Franz B.´s "BAC-Stubb" im heimatlichen Fussi-Museum-Party-Keller. (Besucher bitte vorher anmelden.)

Die Orga ist ok, die Party ein organisatorisches Chaos, die Gastronomie der Gerbermühle in Offenbach ist schlichtweg überfordert. Alle waren sich nicht nur deshalb einig: Im nächsten Jahr endlich wieder eine andere Stadt. Schließlich wollen auch die Frankfurter reisen.

In einem Münchener Biergarten überzeugt (nach der dritten Maß) Franz Bagus seinen Freund Hajo Thiele (Wüschner, Rohwer, Albrecht) davon, dass er, obwohl nicht Titelverteidiger, das Ding in München auf die Beine stellen soll. Und zwar für 40 Mannschaften. Denn in der Qualifikation für ´95 war Springer & Jacoby gescheitert und es droht die Gefahr, dass noch mehr Klassiker in den nächsten Jahren durch die immer stärker werdenden Spielgemeinschaften ausgebootet werden. Die Quali verschwindet, die Klassiker werden gesetzt, der Rest ausgelost.

1994

1994 wieder Frankfurt und die Meßlatte wandert erneut nach oben. Doch wieder 24 Teams. Trotzdem noch Qualifikationen. Das Turnier ist perfekt! Die Party, die beste, die es je gab: Traumwetter, super Location: Freibad im Waldstadion. Wunderschön mit Lichteffekten in Szene gesetzt. Live Musik, Essen, nein, Speisen deluxe und das "Tante-Käthe-Stadion": Auf Großbildleinwand wird live das EM-Vorrundenspiel Deutschland-Belgien gezeigt. Deutschland gewinnt. Die Party geht bis morgens um 8.00 h oder doch länger? "The Mississippi Family" von Y & R "beerdigt" die besiegten Teamchefs jeweils durch eine Stadionrunde im offenen Sarg und holt den Cheerleaderpokal. Publicis sorgt dafür, dass der Cup in der Stadt bleibt. Und in München ist wieder Coppa Cool Down.

1993

1993 geht es also wieder nach Frankfurt. 32 Teams melden sich an. Mehr als 20 Teams sollen es aber noch nicht sein. Schmitz organisiert das, der BAUER VERLAG finanziert es. Die Sache hat aber einen Haken, wie sich erst zwei Jahre später herausstellt.

Gespielt wird im Frankfurter Waldstadion. Die Hotels liegen alle am Main. Zur Party soll man sich am Mainufer treffen, eine "Überraschung" ist angekündigt.

Alle warten gelangweilt auf die Schiffe. Keiner hat die Gleise beachtet. Dann kommt die Dampflok! Whow! Überfall durch Pistoleros im Tunnel. Entführung des Zuges in eine alte Fabrik. Starke Party!

Ach ja, die Jacob-Sisters bringen per Helicopter die Bälle ins Stadion. "Die Nonnen" von Frese & Wolf aus Oldenburg räumen den Cheerleaderpokal ab. Sieger, nicht nur auf dem Platz: Y & R mit Teamchef Franz B.. Erstmals kann ein Team den Titel verteidigen. Florian von Hornstein und Ronald Focken (beide SERVICEPLAN) erfinden im gleichen Jahr den Coppa Cool Down, das sympathische, kleine Turnier für 6 Mannschaften zum Saisonausklang, bei dem es um nichts geht, außer um eine Riesengaudi, und zu dem auch stets nur die entspanntesten Teams der Saison eingeladen werden.

1992

Düsseldorf Trabrennbahn 1992 in Düsseldorf regnet es den ganzen Tag in Strömen. Trotzdem ist die Stimmung exzellent, denn alles ist bestens organisiert. Christian Bracht, damals Kapitän bei HF&P, präsentiert den 24 Mannschaften eine Superparty auf der Düsseldorfer Trabrennbahn. Schmitz hatte den Cheerleader-Wanderpokal gestiftet, den sich die legendären Krankenschwestern der Hamburger Lintas holen. Sie feuern den ganzen Tag - in klatschnassen, enganliegenden weißen Kitteln und in High Heels - tapfer ihr Team an. Chefin Marion Kurt hat ihre Girls im Griff und weiß um die Wirkung. Eine Augenweide, die keiner vergessen wird, der dabei war. Torsten Lührig lernt seine Elke in der Hotelhalle kennen, das erste BAC-Ehepaar hat sich gefunden. Das Turnier gewinnt Y & R mit dem Teamchef Franz Bagus. A legend is born .

1991

1991 ist also S&J mit der Organisation dran. Jean-Remy ist Teamchef, weiß aber schon, dass es zum Zeitpunkt des Turniers JUNGvonMATT geben wird. Ein Anruf bei Heiner Schmitz: "Du bist doch auch ein Fußballverrückter! Kannst Du das für mich machen? Der BAUER VERLAG zahlt 80.000 DM, damit könnten die Kosten gedeckt werden" - "Klar! Wann treffen wir uns?" regelte das Problem. Zum Hamburger Turnier melden sich 17 Mannschaften an und da J.-R. ja nicht mehr bei S&J spielen kann und Heiner auch unbedingt kicken will, gründen die zwei UNITED COLORS. Die erste SPVGG der Werbefußballgeschichte. Die Mannschaften organisieren Anreise und Übernachtung noch selbst. ("Wir sind heute Morgen um 5.00 Uhr in Düsseldorf losgefahren. Wo ist unser Platz, wir sind heiß!!") Rolf Grimm, Anzeigenchef vom STERN, spielt auch mit, niemanden stört es. Die Spieler haben Essen- und Getränkemarken sowie freien Eintritt zur Party. Der Rest zahlt in der Nobeldisco TRAXX "50,- Mark für alles". M-S-B+K bringt TÄTÄRÄ mit, die den ganzen Tag am Spielfeldrand durchspielen, die ersten Fankostüme ("Wir sind Raben") tauchen auf. Das erste Video wird gedreht und am Abend gezeigt.

1990

1990 in Frankfurt kommen bereits 12 Mannschaften zusammen. Diesmal gibt es sogar einen Hauptsponsor, den Heinrich Bauer Verlag. Der "Arme Bauer", (weil nicht mit den "Bauers" verwandt) Heinz A. F. Bauer, Leiter der HB Marketing GmbH, ist ebenfalls Fußballmaniak und stellt das erste Mal "reichlich Kohle" zur Verfügung. Walter Eschweiler ist als Oberpfeife tätig. Das Turnier gewinnt Springer & Jacoby!

Da sich kurz vor dem Turnier Konstantin Jacoby (Torhüter) bei einem Schuss aus kurzer Distanz die Hand bricht (Reini ist stocksauer und Constantin geht nie wieder ins Tor) "entdeckt" S&J einen Praktikantenersatz im eigenen Haus. Der ist zufällig Nationaltorwart von Antigua und hält alles, was es zu halten gibt. Der Begriff "Fremdspieler" ist geboren.

1989

1989 ist es die Lintas aus den Frankfurter und Hamburger "Filialen", die sich gegen sieben Mannschaften durchsetzt. Wieder sind es die alten Recken aus dem Stadtpark, die das Kind organisatorisch schaukeln. Viele kleine Sponsoren aus dem Umfeld der Agenturen sorgen für Hüpfburgen, Fallschirmspringer und anderen spaßigen Unsinn. Carsten Heintzsch zelebriert eine saukomische Siegerehrung. Es gibt bereits die Regel: Der Sieger macht es im nächsten Jahr!

1988

Hamburg Reemtsma-Platz: 1988 geht es mit 6 Mannschaften auf dem Reemtsma-Platz in Hamburg los! Dirk Vorwerk ist der Motor und Cheforganisator. Unter der Führung von Ewald Wolf gewinnt Scholz & Friends das erste Turnier. Ein Gruner & Jahr-Team spielt mit. Die Kosten werden durch eine Umlage gedeckt und man sitzt vor dem Clubhaus bei Bier und Grill noch lange gemütlich zusammen.